
Heute Morgen musste ich erstmal alles Gepäck einzeln hoch zum Feldweg tragen. Auf dem hellen Fleck auf der schrägen Wiese unten stand mein Zelt….der Rest ist vom nächtlichen Regen ordentlich feucht….Und der Regen sollte mir heute treu bleiben….

Nach 3 km war der Col erreicht. Ein 700 m langer Tunnel erspart die letzten 150 Höhenmeter….aber es fehlt natürlich der „Gipfelblick“ sowie das Gipfelgefühl. Angesichts des miesen Wetters nehme ich das dankend in Kauf🙂. Allerdings mit dem Rad durch einen Tunnel….puh, jedes kleine Auto schallert wie ein dicker LKW. Kein schönes Gefühl. Da hilft nur Treten, Treten, Treten. Schnell durch.

Am anderen Ende des Tunnels ist das Wetter leider nicht besser😒. Achso: Was ich noch sagen wollte: Falls Ihr…..

….habt, könnt ihr die mir gerne über die Kommentarfunktion stellen😃.
Nach dem Ort „Fragen“ ging es gleich weiter nach Broto. Auch so ein hübscher Name…..Ich hatte mir eigentlich vorgenommen, hier unbedingt ein Brot zu kaufen….aber ich hatte noch genug. Also kaufte ich nur Apfelsaft und geriebene Karotten im Glas.🙂

Foto in Broto. Zum Glück erwischte mich dieser Guss nicht auf freier Strecke. Da gab es dann aber auch noch ordentlich Regen, sodass ich die 12 km Auffahrt zum nächsten Pass nicht picknicken konnte. Erst ganz oben nach 600 Höhenmeter gab es dann einen kleinen Unterstand.

Der Pass war nichts besonderes, aber bergab ging es zur Schlucht von Anisclo. Und die ist echt eine Schau.

Leider durfte ich die, Straße runter durch die Schlucht nicht nehmen: Einbahnstraße 🙂. (Das wusste ich aber schon). In meiner Richtung ging es wieder 200 m den Berg hoch…Und dort fand ich dann auch meinen Zeltplatz.

Traumhaft schön. Doch kaum stand das Zelt, kam ein strenger Offizieller (Förster? Ranger?….) und meinte barsch, erst Spanisch dann Englisch: Hier dürfe ich nicht Zelten. Verboten….Ich befürchtete echt, dass er mich mein Zelt wieder abbauen lässt. Der meinte es offensichtlich ernst…Ich stellte um auf Jammermodus: Mieses Wetter, alles nass, keine Kraft mehr, alter Mann…“OK, Sie können bleiben, aber ich nehme Ihre Personalien auf, melde es meinen Vorgesetzten und spätestens um 8 Uhr morgens sind Sie verschwunden!“ Uff, da bin ich mit einem blauen Auge davongekommen. Seit ich 1987 in Madrid am Bahnof verhaftet wurde, weiß ich, dass mit spanischen Ordnungshüter nicht zu spaßen ist. Es ist ja auch OK, aber ich wusste das ehrlich nicht. Und ich hoffe, dass er mit den etlichen Wohnmobilen, die hier rumfahren, auch so streng umspringt….
Die 7. Etappe der Vuelta müsste heute in deiner Nähe sein. Die fahren aber in die andere Richtung.
In der Nähe ist gut…..die haben mich 2 Stunden aufgehalten, weil die Straße gesperrt war….Ich schreib noch was dazu….
😀👍
Ich hoffe,daß das Wetter bald wieder nett zu Dir ist.👋
Ja Heute war es sonnig. Ein Glück….Regen nervt beim Zelten echt extrem…🙂
Wenn nötig machen wir ein Crowfunding für die Kaution.
Gute Idee, aber er hat mich ja nochmal laufen gelassen…..😀