
Mein Campingplatz in Vallocrine, direkt hinter der Grenze. Hier gibt es 2 riesige Zeltwiesen und nicht die blöden Einzelplätze. Beim Essen am Picnictisch lerne ich einen jungen Pariser kennen, der hier 1 Woche für den Mont- Blanc-Marathon trainiert. Das ist bestimmt ähnlich hart, wie Gravel-Pässe fahren🙂

Von hier geht’s hinunter nach Chamonix. Und dann hat man plötzlich einen gigantischen Auslick auf IHN: Der Mont Blanc, mit 4800 Metern der höchste Berg Europas. Vor exakt 40 Jahren stand ich im Juli 1986 zusammen mit meinen Kumpels Zucker und Gustav oben auf dem Gipfel. Aber das wäre eine Geschichte für einen ganzen eigenen Blog. Es war eine von jugendlichem Leichtsinn geprägte Aktion, bei der ich eine Nacht verschollen ging. Meine Freunde wollten gerade die Bergwacht alarmieren, als ich völlig entkräftet am Campingplatz eintraf….🫣.Das war meine letzte Bergtour. Dann habe ich auf Radtouren gewechselt. Ist sicherer 🙂

Die Bergwelt um Chamonix ist schon sehr beeindruckend. Man bekommt richtig ein bisschen Himalaya-Feelig.

Und es gibt hier sogar noch richtige Gletscher.

Chamoix selbst ist sehr rummelig und wenig sehenswert. Immerhin finde ich einen gut sortierten Radladen, in dem ich zwei neue Ersatzschläuche kaufe. Ich traue den Reifen meines neuen Rades nicht so recht. Obwohl, hey: Schon drei Tage ohne Platten unterwegs 🙂

Aber die Gegend ist nicht nur schön. Um zu meinem nächsten Pass, dem Col de Joli zu gelangen, kämpfen ich mich 40 km durch ziemlich dicht besiedeltes Gebiet mit viel LKW-Verkehr, kaum Radwegen und in brütender Hitze…

Gegen 18 Uhr habe ich die Wahl im Tal auf einen rummeligen Campingplatz zu gehen, oder mich schonmal 300 m in die Höhe zu graveln und auf einen einsamen Wildzeltplatz zu hoffen. Ich entscheide mich für letzteres. Und diese Brücke auf meiner GravelRoad darf ich gerade noch so überqueren🙂

Und mein Plan geht auf: Neben dieser einsamen Scheune finde ich einen ebenes Plätzchen, auf dem ich mein Zelt aufstellen kann. Ansonsten ist alles recht abschüssig hier oben.

Mit herrlicher Aussicht auf das Mont-Blanc-Massiv…

Und einer hübschen Blumenwiese hinten dran. So sieht der ideale Übernachtungsplatz aus🙂
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Hi Uli,
wirklich beeindruckende Bilder, mit denen du uns an deiner Tour teilnehmen lässt. Wenn ich aus dem Fenster schaue, sehe ich zwar auch für die Gegend hohe Berge, allerdings ist bei 1450m Schluss und schneebedeckt sind sie im Bayerischen Wald auch nicht.
LG von den zwei Normalo-Urlaubern
Gabi+Michael
Danke an alle für eure Teilnahme. Das ist nett und fühlt sich so an, dass ich gar nicht allein unterwegs bin🙂👋
Wieder tolle Bilder von deiner Tour, es ist immer eine Freude auf diese Weise dabei sein zu können ..
LG Helga immer noch in Hamburg
Wahnsinn !!!!!!!
Die Bilder sind schon beeindruckend wie mag es sich dann wohl für Dich anfühlen .
Weiterhin tolle Erlebnisse und pass gut auf Dich auf.lg aus dem Harz
Chapeau Chapeau, lieber Herr Fricke. Und die Story der Bergtour vor 40 Jahren hört sich auch sehr abenteuerlich an.
Passen Sie auf sich auf – bin gespannt, wie es weitergeht.
LG Andrea Pütz